Kostbarkeiten aus der Region

Hier werden Dokumente veröffentlicht, die bisher noch nicht in einen Kontext eingebunden werden konnten. Aber auch geniale Kostbarkeiten, die hier speziell präsentiert werden.

Historische Fotos, Ansichtskarten und Berichte über die Ostschweizer Bergwelt
Saentisgebirge vom Hohen Kasten um 1910 beschnitten
Bilder aus der Bergwelt
Klettern in den Kreuzbergen


Gipfelstürmer in den Kreuzbergen 1943
In den dreissiger und vierziger Jahren entwickelten sich die Kreuzberge zum Tummelplatz von Spitzenalpinisten. Der Klettersport trug allerdings noch einen ganz anderen Charakter. Felswände mit genagelten Bergschuhen, mit schweren Hanfseilen und ohne Klettergurt zu besteigen, bedeutete eine Leistung, die noch heute Bewunderung erheischt. Erst allmählich begann sich der Gebrauch von eisernen Hacken und Karabinern zu verbreiten, was einer Revolution gleich kam.

Mit Erlaubnis des Landesarchivs Appenzell, hier der Link zu einem Ausschnitt des 1943 produzierten Dokumentarfilms der Schweizer Wochenschau über das Klettern in den Kreuzbergen: www.zeitzeugnisse.ch


Theaterstücke der Gritta Vetsch (1903-1987) aus Sax:
Viele kennen die Gedichte der Vetsche-Gritta, welche sie in ihrem Büchlein “Erlebtes und Erlauschtes” herausgegeben hatte (die zweite Auflage erschien 1964).
Gritta Vetsch TheaterstückeSeite_1 Wenige werden wohl dieses Dokument kennen, welches auch Theaterstücke enthält und vier Jahre später erschienen ist: hier das PDF.


Versteigerung der Schulhausgülle:

Versteigerung Gülle 1882


Protokoll der Gesundheitskommission der politischen Gemeinde Sennwald – begonnen mit der Amtsperiode 1888/1891

Dieses Dokument ist so eindrücklich, dass es hier vollständig gezeigt werden muss.
Kleinbild Protokoll Gesundheitskommission

Alle Seiten des Dokumentes wurden fotografiert und können hier heruntergeladen werden:

Teil1, Teil2, Teil3, Teil4, Teil5, Teil6, Teil7, Teil8, Teil9, Teil10, Teil11, Teil12, Teil13, Teil14, Teil15, Teil16

Und hier die diktierte Niederschrift als PDF


Wasserversorgung

Über die Entstehung und Bauten der Wasserversorgung wurde in Band 2 ausführlich berichtet. Dokumente, die nicht im Buch abgebildet wurden, können Sie in der Rubrik Wasserversorgung anschauen. Weil die Pläne so schön sind, seien hier einige Ausschnitte speziell nochmals aufgeführt:

Aussschnitt Pläne Quellfassungen

Kleinbild Plan Schacht Schartenbrunnenquelle

Kleinbild Kontrollschacht Tobelquellen


Amtsdeutsch

Der Briefwechsel zwischen dem Kantonsingenieur und dem für den Bau der Wasserversorgung verantwortlichen Ingenieur zur Lesbarkeit der Bauabrechnung ist so herrlich, dass auch dieser hier extra präsentiert wird.
Amtsdeutsch
Die beiden Briefe sind eingescannt, siehe PDF Briefwechsel 1907 zur Bauabrechnung


Lebensbericht des Fädler-Bubens Christian Tinner

Christian Tinner, geboren am 3. Januar 1880 in Lienz, hatte eine “kurze Lebensbeschreibung und Jugenderinnerungen” verfasst, als er 67 Jahre alt war. Lebensbericht Christian Tinner Titelblatt Dieses 20-seitige Dokument, in Maschinenschrift eng beschrieben, kann hier als PDF heruntergeladen werden. Episoden, die Salez betreffen, sind unter Salez speziell aufgeführt.
Hier noch ein Bild des Hafens von Rorschach, wie er ihn beschrieben hatte:


Hausschutzbrief

Dieses Dokument wurde 2012 im Raum Oberriet auf einem Dachbalken gefunden. So wie diese Papiere aufbewahrt wurden, hatten die Besitzer ihnen eine grosse Bedeutung beigemessen. Ist dies ein “Bittgebet und gleichzeitig Abwehrzauber” oder ein doazmoliger Ketten-/Schneeball-Brief? “Haus- und Schutzsegen” seien (nach Internetrecherchen mit kümmerlichen Ergebnissen), mindestens bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts und vermutlich auch noch danach, verbreitet gewesen.
Die Menschen brauchten etwas, woran sie sich festhalten konnten. Das war zum einen der Glaube an Gott, aber eben auch der Aberglaube an ein Stück Papier. Die Gottesfurcht wurde als Druckmittel verwendet, damit einem nichts passieren könne, allerdings mussten auch die christlichen Gebote eingehalten werden.

Kettenbriefe scheint es schon jahrhundertelang zu geben. Doazmol als Haus- und Schutzbriefe. Einer der bekanntesten Schutzbriefe sei der sogenannte “Himmelsbrief”, der bereits 584 urkundlich erwähnt worden wäre. Er soll direkt aus der Hand Jesu Christi stammen und wurde immer wieder abgeschrieben, weitergereicht und abgewandelt, ebenso werden sich wohl auch Fehler eingeschlichen haben.

Die hier veröffentlichten Zeilen stammen aus einem Hausschutzbrief, der angeblich im Jahre 1727 erstmals auftauchte.

Textabschrift, Textergänzungen aufgrund ähnlicher Dokumente und was bisher an Informationen gesammelt wurde, ist hier aufgeführt.